44 und 45

Geschichten aus dem Einsatz #44 – Brennende Holzfabrik

Betsson

Unser heutiger Beitrag ist etwas traurig, aber immerhin können wir berichten, dass kein Personenschaden zu beklagen ist. Tief in der Nacht zu Mittwoch haben wir in dieser Woche einen Notruf erhalten. Er kam von einem Passanten, der gerade während seiner Nachtschicht eine Pause machte und sich im Freien aufhielt. Dort sah er, wie das benachbarte Gebäude plötzlich in Flammen aufging. Es handelte sich um eine Holzfabrik. Der Anrufer berichtete, dass alles sehr schnell ging und er sofort den Notruf gewählt hat, als er die ersten Flammen sah. Doch während des Gesprächs berichtete er schon von einem lichterlohen Brand. Die Holzfabrik stand zu diesem Zeitpunkt leer, denn dort wurde nur bis zum Abend gearbeitet. Wir können von Glück sagen, dass der Anrufer das Feuer zufällig vom Start weg beobachten konnte, denn weit und breit war keine andere Menschenseele zu sehen. Es war tief in der Nacht und er war allein draußen. Außerdem war es bitterkalt und die Holzfabrik war das einzige Gebäude in der Nähe.

BetssonWir erkannten sofort den Ernst der Lage und durften keine Zeit verlieren. Sofort sind wir mit vier Wagen ausgerückt und innerhalb von Minuten am Brandort eingetroffen. Als wir die Holzfabrik sahen, wussten wir sofort, dass sie nicht mehr zu retten ist. Natürlich mussten wir dennoch alles tun, um das Feuer zu bekämpfen und ein Übertreten der Flammen auf das benachbarte Gebäude zu verhindern. Einige Minuten später kamen dann auch noch fünf weitere Wagen der Feuerwehr aus dem Nachbarort an. Gemeinsam bekämpften wir stundenlang die Flammen, es war ein erbitterter Kampf. Immer wieder sah es so aus, als ob das Feuer kurz vor dem Erlischen stand, doch dann loderte es wieder auf. Schließlich handelte es sich um ein Gebäude, in dem Unmengen von Holz gelagert waren, was natürlich sehr leicht brennbar war. Wir taten, was wir tun mussten und um etwa 8 Uhr morgens waren die Flammen endlich erloschen. Was übrig blieb, war kein schöner Anblick, aber immerhin handelte es sich nur um einen Sachschaden.

Geschichten aus dem Einsatz #45 – Besuch einer Reporterin

Letzten Freitag hatten wir eine besondere Begleitung bei den meisten unserer Einsätze dabei. Vor einer Woche erhielten wir einen Anruf von der lokalen Tageszeitung mit der Frage, ob wir daran Interesse hätten, für eine Reportage jemanden von der Zeitung mit auf die Einsätze zu nehmen. Es sollte sich nur um ein paar Stunden handeln. Das klingt interessant, haben wir gedacht, und haben eingewilligt.

So stand also um 7 Uhr morgens die Reporterin bei uns auf der Matte und wir haben ihr zunächst eine Einführung gegeben und ihr unsere Räumlichkeiten und Wagen gezeigt. Dann ging es zum ersten Einsatz. Was sie dort erlebt hat, könnt ihr demnächst in der lokalen Tageszeitung lesen!